Raclette: An die Pfännchen, fertig, los!

“Cheese is milk’s leap toward immortality.”
Cliff Fadiman

Raclette macht man leider viel zu selten, typischerweise wird es hauptsächlich an Silvester aus dem Keller geholt. Leider! Geschmolzener Käse steht hier immerhin im Mittelpunkt..Alleine das ist für mich ein Argument alles stehen und liegen zu lassen und mich für die nächsten 2-3 Stunden vor die Pfännchen zu setzen. Hinzu kommt, dass man den Käse ihn mit fast allem kombinieren was sich auch nur ansatzweise anbraten lässt. Und: Die Grillplätzen auf dem Raclette bieten viel Patz für diverse weitere Fleisch-, Käse- und Ei-Spezialitäten.

Im heutigen Blog nutze ich mal die Gelegenheit und gebe Euch ein paar Tipps zum Thema „Was kann man alles mit Raclette machen?“ 🙂 (Spoiler: Viiiiel!).

Raclette

Käse

Es gibt den guten alten Raclettekäse (und ja man kann die Rinde mitessen). Nicht jeder kann sich mit der eher herb-würzigen Geschmacksrichtung (wobei ich finde: er riecht schlimmer als er schmeckt), man kann daher auch auf Gouda, Butterkäse oder Müritzer ausweichen. Oder Mozzarella. Der geht ja immer ;-).

Fleisch

Versucht mal  Hühnchen in Paprikamarinade oder Rindfleisch in Biermarinade. Lässt sich schnell und lecker anbraten :-). Lammrücken oder Lammlachs eignet sich auch ganz wunderbar. Wenn ihr das Fleisch nicht vorab einlegt, könnt ihr es in ein wenig Knoblauch- oder Kräuterbutter anbraten.

Gemüse

Hier sind die Optionen natürlich fast grenzenlos. Meine Favoriten: Möhrchen, Kartoffeln (als Pellkartoffeln gekocht), Champignons, Paprika und Mais.

Nachos mit Jalapenos 

Nachos in Jalapeno-Käse-Soße kennt man ja schon. Das Ganze lässt sich auch mit dem Raclette zaubern: Einfach Käse mit Jalapenos im Pfännchen schmelzen lassen und über den Nachos zerlaufen lassen. Soooo guuuut.

Nachtisch und Raclette

Kein Widerspruch- ganz im Gegenteil. Nach einer erfolgreichen Raclette-Session verdaut man am besten kurz in dem man alles abkühlen lässt und gründlich abwäscht. Danach ist der Magen wieder bereit für das krönende Desert:

Für den Teig braucht ihr:

  • 3 Eigelb
  • 3 Eiweiß steif geschlagen
  • 3 EL Zucker
  • 30 gr geschmolzene Butter
  • 200 gr Mehl
  • 200 ml Milch

Und so geht es:

Eigelb mit Zucker schaumig schlagen, geschmolzene Butter untermischen und Mehl abwechselnd mit der Milch unterrühren. Zum Schluss den Eischnee unterheben und fertig ist der Racletteteig. Der kommt jetzt portionsweise in die Pfännchen und wird zum Beispiel mit

  • Himbeeren
  • Heidelbeeren
  • Apfelstücken
  • Zimt & Zucker
  • Kokosflocken
  • Smarties

aufgemotzt. Dank der kleinen Pfännchen kann man einige Variationen austesten 🙂

Man kann den Teig natürlich auch Crepe-artig auf den oberen Platten zubereiten.

Wer immer noch nicht genug Zucker intus hat: Marshmallows kann man unglaublich gut in der Pfanne bzw. oben auf der Platte anbrutzeln… Fast wie am Lagerfeuer!

 

 

 

 

 

 

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