Laugengebäck ganz ohne Chemieunfälle

Laugengebäck stand schon länger auf meiner To-Do Liste. Bisher hat mich der „Laugen“Part davon abgehalten, da ich ihn für ziemlich kompliziert und für einen etwas chaotisch-ungeschickten Menschen wie mich auch dezent gefährlichen Prozess gehalten habe.

Zum Glück gab es da einen Tipp (Danke an die Tegut Kochwerkstatt (unbezahlte Werbung) und mit normalem Natron aus dem Supermarkt sind die Laugenbrötchen zwar nicht ganz so dunkel geworden wie beim Bäcker, aber trotzdem sehr sehr lecker!

Ihr braucht dazu:

(für 8 normale oder 16 Minibrötchen)

  • 500 gr Mehl Typ 405
  • 1 Päckchen Trockenhefe
  • 250 ml warmes Wasser
  • 2 TL Salz
  • 2 TL Zucker
  • 30 gr weiche Butter
  • 80 gr Natron
  • Zum Bestreuen: Grobes Salz und wenn ihr mögt: Kürbiskerne

Und so geht es:

Vermischt für den Teig die Hefe mit dem lauwarme Wasser und 1 TL Zucker. Verknetet Mehl, Butter und die flüssige Hefe zu einem glatten Teig und lasst ihn (am besten unter einem Tuch) an einem warmen Ort für mindestens eine Stunde gehen. Mehr schadet hier nie!

Danach knetet ihr ihn nochmal gründlich durch und teilt ihn in 16 oder 8 Portionen auf. Formt jetzt jede Portion wie ihr lustig seid (runde Brötchen, Stangen, Zöpfe, Knoten…) und lasst sie nochmal für 30 Minuten auf einem Brett gehen (wieder unter einem Tuch).

Tipp: Bemehlt das Brett ein wenig, damit sie sich später problemlos davon trennen lassen UND lasst genug Abstand zwischen den einzelnen Brötchen, da sie sich etwas rücksichtslos ausdehnen und neue Bekanntschaften schließen ;-).

Bevor wir uns jetzt dem lang ersehnten Teil des „Laugens“ zuwenden, schnell noch dem Ofen auf 200 Grad einheizen und schon mal ein Backblech mit Backpapier bereit stellen.

Zum Laugen braucht ihr einen großen Topf in dem ihr 2,5 L Wasser mit Natron und 1 TL Zucker zum Kochen bringt. Schnappt Euch eine Schaumkelle und lasst jedes Brötchen einzeln für ca. 20 Sekunden in der Lauge verschwinden, bis es von allen Seiten Lauge abbekommen hat. Danach auf etwas Haushaltspapier abtropfen lassen (nicht zu lange, sonst pappt es an) und aufs Backblech verfrachten. Mit grobem Salz bestreuen und optional noch mit Kürbiskernen dekorieren.

Für ca. 10-15 Minuten im Ofen verschwinden lassen, bis sie schön dunkel und knusprig geworden sind.

Abkühlen lassen und auffuttern bevor es ein anderer tut 😉

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