Zupfbrot Deluxe Italian Style

Eine wichtige Hauptzutat für dieses Zupfbrot (das künftig in Eurem Leben nicht mehr fehlen darf) ist Käse. Und davon viel. Meiner Erfahrung nach ist der Erfolg des Rezeptes damit schon gesichert ;).

Inspiriert wurde das Rezept übrigens vom Zupfbrot-Grundrezept aus der wunderbaren Zeitschrift „Eat Club(unbezahlte Werbung). Im Originalrezept geht es um ein unglaublich lecker aussehendes Apfelzupfbrot… Da uns aber eher der Sinn nach etwas Herzhaftem stand, musste eine „kleine“ Abwandlung her, die süße Version wird aber in wenigen Tagen als Frühstückshighlight nachgebacken. Es lohnt sich also dran zu bleiben ;-).

Aber erstmal: Vorhang auf für das Zupfbrot Deluxe:

Frischer Hefeteig trifft Mozzarella, getrocknete Tomaten, Rukola, grünes Pesto und würziges Hähnchen
Zupfbrot ganz nah 😉

Ihr braucht dazu:

(für eine Kastenform – enthält unbezahlte Werbung)

  • 360 gr Mehl (Typ 405)
  • 180 ml Milch
  • 60 gr Butter
  • 2 1/2 TL Trockenhefe
  • 1 TL Salz
  • 1 Prise Zucker
  • 1 Ei
  • 400 gr Mozarella
  • Rukola
  • 1/4 Glas grünes Pesto
  • getrocknete Tomaten
  • 1 Hähnchenbrust
  • etwas Kokosöl zum Braten
  • Gewürz für das Hähnchen Eurer Wahl (Tipp: Steak & Chicken Rub von Hartkorn)

Und so geht es:

Hefeteig braucht ja bekannterweise etwas Zeit bevor er uns mit seiner ganzen Fluffigkeit glücklich machen kann. Deswegen fangen wir logischerweise damit an ;):

Erhitzt die Milch leicht (nicht kochen!) und verrührt sie in einer Schüssel mit der Trockenhefe und der Prise Zucker. Lasst diesen Mix für ca. 10 Minuten gehen (die Oberfläche bildet dann schon kleine Blubberblasen).

Die Wartezeit nutzen wir wie immer ganz effizient und bringen die Butter zum Schmelzen. Die vermischen wir (leicht abgekühlt) mit Mehl, Salz und Ei und kneten anschließend den Hefe-Milch-Mix unter. Sollte der Teig noch zu feucht sein, einfach noch etwas Mehl dazu geben.

Der Teig sollte jetzt für mindestens 1-2 Stunden an einem warmen Ort gehen können.

Danach teilt ihr ihn am Besten in 3 Teile und rollt jeden zu einem dünnen Rechteck aus. in jeweils 6-9 Mini Rechtecke schneiden und nochmal für 30 Minuten gehen lassen.

Zeit genug um die Füllung vorzubereiten:

Tomaten und Mozarella klein würfeln, Rukola waschen und alles erstmal dekorativ zur Seite stellen. Hähnchenbrust würfeln und in Kokosöl braten. Nach Geschmack würzen und ebenfalls zur Seite stellen. Jetzt fehlt nur noch das grüne Pesto und Eure Zutaten für die Füllung sind komplett:

Gebratenes Hähnchen, getrocknete Tomaten, grünes Pesto, Rukola und natürlich Mozarella

Backofen auf 210 Grad vorheizen, Kastenform rausholen und auf geht es zum Schichten und Füllen:

Rollt hierzu die einzelnen Rechtecke nochmal ein wenig nach. Bestreicht eins mit Pesto, verteilt Mozarella, Tomaten und Rukola darauf und bedeckt es mit einem zweiten Teilstück. Wiederholt das Ganze 3-4 mal und baut Euch so verschieden große Teigstapel. Diese werden im nächsten Schritt mit ihrer Füllung leicht gedreht in der Form platziert, die kleineren Teigstapel kann man wunderbar zum Lücken füllen nutzen.

Die Hähnchenstücke werden noch darauf verteilt und anschließend geht es für ca. 15-20 Minuten in den Ofen.

Mit Stapeltechnik zum perfekten Zupfbrot

Lasst das Brot ganz kurz abkühlen, damit ihr Euch nicht die Finger verbrennt und dann heißt es:

Zupfen bis sich die Mozarella Fäden ziehen!

4 Kommentare Gib deinen ab

  1. Hartmut Falk sagt:

    Hallo Stella, dass Du es liebst mit Butter zu Kochen & zu Backen finde ich angesichts der vielen „Kochhypes“ sehr sympathisch. Auch das Vermeiden des lästigen Kalorienzählens ist mir recht. Ein schönes Rezept Dein Zupfbrot. Bei Hefeteigen gibt es allerdings etwas zu beachten. Du gibst zuerst die Butter zum Mehl, dann erst die Hefe. Mache es umgekehrt. Denn das Fett legt sich um die Kohlenhydrate des Mehl, so dass die Hefe ( in wässriger Lösung) nicht so gut an seine Nahrung (Kohlenhydrate) kommt. Die Butter erst zum Schluss, wenn alles andere schon gemischt ist unterrühren! Viele liebe Grüße von Hartmut

    1. Hallo Hartmut! Danke für den guten Tipp, das werde ich beim nächsten Mal direkt austesten! Liebe Grüße aus dem sonnigen Kassel! Stella

  2. Ola sagt:

    Das sieht ja zum Reinbeißen aus! Ich als als Brotbäcker werde es einfach mit der Hälfte der Hefe versuchen und den Teig einfach länger stehen lassen, ggf. sogar über Nacht und mit noch weniger Hefe. So schöne Fotos, muss grad an mich halten, um nicht gleich loszulegen 🙂

    1. Danke für den Hefetipp, ich werd das mal versuchen wenn ich mehr „Gehzeit“ habe, über Nacht hab ich den Teig schon öfters gehen lassen, das hat super geklappt!

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